Allgemeines

…im ersten Nachtdienst merkst du schnell: Theorie und Praxis gehen weit auseinander… was bringt das Wissen über jede Transmembrandomäne des Kaliumkanals, wenn man keine Ahnung hat, wie man den Patienten mit dem 6er Kalium lebendig über die Nacht bringt oder was der Oberarzt mit „Tunnel den Katheter halt“ meint? Wen frag ich jetzt?

In fast jeder Abteilung ausserhalb der Unikliniken gibt`s den netten Kollegen, der`s dir auch noch zum hundertsten Mal mit Geduld erzählt. Wo`s ihn nicht gibt, ersetzen wir ihn zumindest auf dem Bildschirm.

Basics of Anesthesiology hat das Ziel, einfache Erklärungen für komplexe Fragen zu liefern und diese immer griffbereit  im Netz zu präsentieren.

„Einfach, verständlich und praxisorientiert.“

Das sind die drei Schlagworte von BoA. Es geht nicht um die akademische Tiefe, es geht nicht um Bibliographien sondern ganz banal um die Grundzüge der Anästhesie in kleinen verdaubaren Häppchen, so dass sie jeder PJler/ Unterasistent, Assistent und Praktikant versteht. Dabei darf`s dann auch gern mal etwas augenzwinkernd und subversiv zugehen.

Dieser Blog kratzt zwangläufig nur an der Oberfläche, er ist Edutainment, dient also primär der Unterhaltung…

Ein Blog kann und will kein Ersatz sein für eine fundierte universitäre Ausbildung, für eine Weiterbildung unter kundiger Leitung und für Eigeninitiative!

Aber Anreize zum Lesen kann er liefern und Erinnerungen wecken, wie`s vielleicht gehen könnte. Ihr habt heute alle Zugang zu Fachliteratur, Bibliotheken und den Weiten des Internets – letztlich müsst ihr diese nutzen, um die Dinge zu verifizieren, die wir hier schreiben.

Denn die Verantwortung für Euer medizinisches Handeln tragt nach wie vor Ihr!

Aber lasst Euch inspirieren weiterzulesen, wieder mal nachzuforschen oder auch nochmal nachzufragen!

Viel Spass beim Lesen und Nachlesen und dran denken:

Anästhesie ist das beste Fach der Medizin!

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