Merci an Fabian: Dräger® O2-Sensor-Kapsel®

Fabian war so lieb zum Sensorartikel zu kommentieren, dass Dräger® z.B. an Fabius® und Evita® nicht paramagnetisch, sondern galvanometrisch misst. Und damit hat er recht. Also ist der Michel mal schnell an so einen Fabius® hingelaufen und hat kurz den Sensor aus(- und wieder ein-)gebaut. Et voila: so sieht er aus

Ihr findet das gute Stück auf den Ventildom (valve dome) im Inspirationsschenkel (denn da kommt ja der verwertbare Sauerstoff an, im Expirationsschenkel als „Abluft“ erstmal nicht unbedingt nötig) am Kreisteilelement als schwarze Schraubkapsel mit Stromleitung aufgesteckt. Schraubt man diese auf, findet man diesen kleinen Kapselsensor. Dräger® verrät uns auch, was darin geschieht (https://www.draeger.com/Products/Content/o2-sensors-pi-9049118-de-de.pdf):

Via Kunststoffmembran diffundiert unser Sauerstoff durch einen flüssigen Elektrolyten (der Packungsbeilage nach Kaliumhydoxidlösung). Darin befinden sich eine Gold- und eine Bleielektrode. Was daran passiert zeigen folgende Gleichungen:

O2 + 2 H2O + 4 e –> 4 OH

2 Pb –> 2Pb2+ + 4e

Abhängig vom Sauerstoffpartialdruck fliesst entsprechend ein messbarer Strom durch unsere Kapsel. Das Prinzip entspricht dem Hersch-Sensor.

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