Laryngoskopie – Standards und Begriffe

Der Blick auf die Glottis (‚Laryngoskopie‘) ist in der Anästhesie immer ‚direkt‚ (via Auge oder Optik, aber nicht ‚indirekt‘ über Spiegel wie z.B. in der HNO). Er erfolgt wegen der Einstellung der Blickachse und der lokalen Manipulation meist in Narkose oder unter bestimmten Voraussetzungen als fiberoptische Variante unter Analgosedierung und Lokalanästhesie (’nasal wach fiberoptisch‘). Unser ‚Scope‘ besteht aus Griffen verschiedener Länge mit integrierter Lichtquelle und verschiedenen Spateln.

 

Macintosh & Miller – die Spatel nach Macintosh (gebogen, Gr. 0-5, Erw. 3 oder 4) und Miller (gerade) sind die am häufigsten verwendeten Spatel im Alltag, eine Leitrinne hält die Zunge links, ein Faserbündel (früher Glühbirnchen) bringt heute Licht ins Dunkel.

FB_IMG_1513797729260

McCoy – Der McCoy hat eine bewegliche Spitze, mit der via Handgriff die Epiglottis angehoben werden kann.

FB_IMG_1513797739997

Bonfils – auch retromolares starres Intubationsendoskop: ein starres, am Ende gebogenes Endoskop mit Lichtquelle und O2-Anschluss für die Intubation beim schwierigen Atemweg. Der Tubus wird aufgefädelt und mittels Manschette fixiert und unter Sicht über die Glottis geschoben. (www.karlstorz.com)

FB_IMG_1513797743052

C-Mac mit D-Blade – Videolaryngoskopie
Das state-of-the-art Gerät für uns im deutschsprachigen Raum kommt von ‚www.karlstorz.com‘ und ist ein Laryngoskop, dessen Videochip an der Spitze den Blick um die Ecke erlaubt, zusammen mit einem Intubationsstab via der Hilfsrinne, über den nach Auffädeln der Glottis der Tubus vorgeschoben wird, gelingen in geübter Hand viele auch ursprünglich nicht mögliche Intubationen.

honorable mention: Bullard, Airtraq, McGrath-Videolaryngoskop und als ultima ratio die Fiberoptik in Form eines Bronchoskops

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.